Gegenüberstellung medizinischer Abführmittel zu Hausmitteln

Hausmittel sind oftmals langerprobt und häufig im Einsatz gewesen. Darüber hinaus funktionieren Mittel wie der Einlauf schnell und man erspart sich die Pein, einen Arzt oder Apotheker mit seinem Anliegen belästigen zu müssen. Das ist nicht unbedingt schlecht, denn ein Hausmittel kann durchaus die gewünschte Wirkung erzielen, ohne das es zu Problemen kommt. Gerade wenn Sie schon oftmals mit Erfolg zu einem Hausmittel gegriffen haben, werden Sie dies ohne Frage jederzeit wieder tun. Leider sind genaue Dosis und Wirkung jedoch unbekannt und können vor allem bei der ersten Anwendung zu einem Problem werden. Jeder Körper reagiert anders und Sie wissen hier unter Umständen nicht, was Sie erwartet. Darüber hinaus ist die Anwendung bei Kindern strikt abzulehnen und zu vermeiden.

toilettengangMedizinische Abführmittel sind meist nur in der Apotheke oder per Rezept erhältlich. Sie müssen daher oftmals eine andere Person in Ihr Problem einweihen. Die Wirkung ist darüber hinaus nicht immer bekannt (Sie kennen oftmals das einzunehmende Präparat nicht oder nur vom Hörensagen) und tritt nur sehr langsam ein. Dafür ist das Mittel klinisch auf seine Wirkung getestet und extra als Abführmittel entwickelt worden. Die Anwendung ist genau festgehalten und in der Packungsbeilage finden Sie alle notwendigen Informationen wie Wirkung, Dosierung, Gefahren, Neben- und Wechselwirkungen, etc. Darüber hinaus ist hier auch die Anwendung bei Kindern möglich. Entsprechende Präparate wurden extra entwickelt und können – nach ärztlicher Beratung – problemlos verwendet werden.

Insgesamt betrachtet tendiere ich daher (ja, vielleicht bin ich auf Grund meines Berufs voreingenommen) zu professionellen, klinischen Abführmittel und ziehe diesen den Hausmitteln vor. Dies gibt mir nicht nur mehr Sicherheit, sondern ich weiß auch immer was ich bekomme und was ich von dem Produkt erwarten kann. Darüber hinaus werde ich genau über Wirkung, Wirkungsdauer, Gefahren, etc. informiert, so dass ich mich auf diese einstellen und das Präparat entsprechend nutzen – oder auch nicht nutzen – kann. Von meinem Arzt oder Apotheker bekomme ich darüber hinaus weitere ausführliche und detaillierte Informationen zu Risiken, Vorteilen und Gefahren. Auch wenn ich so vielleicht eine Allergie habe, die die Einnahme von einem Präparat oder Hausmittel verbietet, ist es sehr wahrscheinlich, dass ein anderes Mittel gefahrlos angewendet werden kann.

Tipps rund um das Thema Abführmittel

Abschließend möchte ich Ihnen gerne noch einige Tipps mit auf den Weg geben, die Sie sich bitte zu Herzen nehmen, auch wenn es vielleicht nicht ganz einfach ist! Es ist ausschließlich zu Ihrem Besten und für Ihr Wohlbefinden!

* Probleme beim Abführen sind können ein ernstes Problem sein und schwere Konsequenzen nach sich ziehen. Wenn Sie regelmäßig unter Problemen mit dem Stuhlgang leiden, scheuen Sie sich nicht und suchen Sie einen Arzt auf! Die dauerhafte Einnahme von Abführmitteln ist absolut NICHT zu empfehlen!

* Experimentieren Sie nicht mit Abführmitteln oder Hausmitteln. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann suchen Sie lieber einen Arzt auf oder lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten. Das ist sicher und garantiert Erfolg!

* Recherchieren Sie selbstständig im Internet über Wirkungen von Abführmitteln sowie Ursachen, die zu Problemen mit dem Stuhlgang führen können! Informieren Sie sich, nur so beugen Sie vor! Glauben Sie dennoch nicht alles, was im Internet steht. Vergleichen Sie, forschen Sie nach oder fragen Sie einen Fachmann. Suchen Sie vor allem auf fachkundigen Seiten, wie Medizin- oder Apothekenportalen und Webseiten, wie zum Beispiel die Apothekenumschau!

* Nehmen Sie das Problem – vor allem wenn es regelmäßig auftritt – nicht auf die leichte Schulter! Handeln Sie rechtzeitig und beugen Sie vor!

* weitere Informationen zu Hausmitteln gegen Verstopfung finden Sie auch auf Medizin-Welt.info!

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Fazit

Ich hoffe, dass Ihnen dieser Artikel gefallen hat und das Sie nicht nur Spaß am Lesen hatten, sondern sich auch entsprechend über das Thema informieren konnten! Abschließend möchte ich Ihnen noch das Folgende mit auf den Weg geben: Abführmittel können praktisch sein und können eine Notwendigkeit werden. Sie sollten aber genau das bleiben und nicht regelmäßig eingenommen werden, sofern nicht anders von einem Arzt verordnet. Reden Sie mit Ihrem Arzt, versuchen Sie ihren Lebensstil zu ändern und schauen Sie gemeinsam, was Sie machen können und wo es was zu ändern gibt! Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, an und zu mal zu einem bewährten Hausmittel zu greifen, lassen Sie es nur nicht zur Gewohnheit werden und passen Sie auf sich auf!

Mit freundlichen Grüßen aus Frankreich,

Ihr Alun Michael

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