Eigene Erfahrungen mit Abführmitteln

Ich selber habe keine eigene Erfahrung mit Abführmitteln, zumindest nicht durch die eigene Anwendung, da mein Körper eher zum Gegenteil tendiert und zu häufigem Stuhlgang – mitunter Durchfall – neigt. Nichts desto trotz leider meine kleine Tochter hin und wieder unter Problemen mit dem Stuhlgang, so dass Sie manchmal unter Schmerzen leidet, weil sie keinen Stuhlgang hat. Auch mein Opa leidet regelmäßig unter den selben Problemen.

Ich möchte Ihnen meine Erfahrungen an beiden – komplett verschiedenen – Patienten einmal kurz beschreiben.

Meine Tochter bekommt ein Abführmittel in Form von Zäpfen, speziell für Kinder. Dieses ist hier nicht verschreibungspflichtig, muss jedoch von einem Pharmakologen in der Apotheke mit entsprechender Beratung ausgegeben werden. Trotzdem haben wir ebenfalls eine Empfehlung für dieses Mittel von unserem Kinderarzt. Die Anwendung ist relativ einfach und die Wirkung tritt sehr schnell ein. Wir führen hier das Zäpfen in den After des Kindes ein. Danach gilt es ca. eine halbe Stunde bis Stunde zu warten, bis es schließlich zum Stuhlgang kommt. Dieser ist meist cremig, aber kein Durchfall. Ab und zu ist der zweite Stuhlgang ebenfalls nochmal betroffen, aber spätestens dann ist die Wirkung des Mittels abgeklungen und alles ist wieder normal.

Insgesamt müssen wir dieses Mittel etwa einmal alle drei Monate einsetzen, wenn nicht sogar weniger. Da unsere Tochter viel trinkt und abwechslungsreich isst (ab und zu bekommt Sie auch noch Babymilch aus der Flasche), gibt es hier meist keine Probleme. Die Anwendung ist daher glücklicherweise eher selten und meist die Folge von trockenem Essen (Reis mit Wiener Schnitzel) etc.

Bei meinem Opa ist der Fall etwas anders. Er ist 81 Jahre und leidet mehr oder weniger regelmäßig an Problemen mit dem Stuhlgang. Für ihn habe ich bei seinem letzten Besuch ein Abführmittel ohne Rezept aus der Apotheke gekauft. Hierbei handelte es sich um ein weißes, geschmackloses Pulver, das in der angegebenen Menge in ein beliebiges Getränk (Bier, Wasser Cola) geschüttet wird. Die Wirkung setzt dann in der Regel in vier bis acht Stunden ein. Auch hier gilt: Nach einmaligen Abgang sollte eigentlich wieder Schluss sein, auch wenn manchmal noch ein zweiter Abgang folgen kann, der ebenfalls etwas cremiger bis flüssig ist. Auch hier kommt es zu keiner Auslösung von Durchfall! Insgesamt sind meine Erfahrungen mit beiden Produkten zufriedenstellend und die Anwendung ist ausreichend einfach, damit man sie problemlos los durchführen kann.

rezept

Vorteile von Abführmitteln?

Die Vorteile von Abführmitteln, vor allem im Vergleich zu Hausmitteln sowie in der allgemeinen Anwendungen liegen in ihrer Sicherheit. Abführmittel wurden speziell entwickelt, um ihren Zweck zu erfüllen. Sie sind medizinisch und klinisch getestet und Sie wissen hier genau worauf sie sich einlassen. Auch wenn der Wirkungseintritt hier oftmals etwas länger dauert, so ist man mit einem solchen Mittel auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Darüber hinaus lässt Sie die Einnahme eines solchen Mittels kontrolliert abführen, wenn Sie unter entsprechenden Problemen leiden. Verstopfung ist ein Problem, dass man nicht unterschätzen sollte und das – wenn man zu lange wartet – zu schweren gesundheitlichen Konsequenzen führen kann. Dies kann durch die Einnahme eines Abführmittels einfach und unkompliziert verhindert werden.

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